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Straßenexerzitien

Hast du Lust, mit deiner Sehnsucht in Berührung zu kommen? Interessierst du dich für ein ungewöhnliches spirituelles Format? Bist du bereit, dich von deiner inneren Stimme – oder von Gott – zu heiligen Orten in der Umgebung der Refo leiten zu lassen?
Dann mach mit – und lass dich überraschen von dem, was dir begegnen möchte!
Der Ursprung der Straßenexerzitien
Der Jesuit Christian Herwartz hat das Format der Straßenexerzitien entwickelt. Er lebte viele Jahre in Berlin-Kreuzberg in einer Wohngemeinschaft, die offen ist für alle, die eine Unterkunft suchten – Obdachlose, Geflüchtete, Abhängige, Suchende …
Eines Tages wurde er gefragt, ob er auch Exerzitien (geistliche Übungen) begleiten würde. Zunächst lehnte er ab – mit der Begründung, dass Exerzitien doch besser im Kloster, in der Natur oder im stillen Kämmerlein stattfänden. Doch der Interessierte blieb hartnäckig – und so willigte Christian schließlich ein. Er schickte den Übenden auf die Straße.
Das war die Geburt der Straßenexerzitien.
Denn schnell wurde deutlich: Die Straße ist ein Ort der Gottesbegegnung – dort, wo wir anderen Menschen begegnen, wo das echte Leben geschieht. Dort lässt Gott uns unsere „heiligen Orte“ entdecken und führt uns in Berührung mit unserer eigenen Sehnsucht.