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SUMMARY:Baufreizeit
DESCRIPTION:Tatkräftige Hände werden gebraucht! Unsere Kirchenfenster fallen auseinander\, durch die Türen pfeift der Wind und der Putz bröckelt von den Wänden. Es wird Zeit\, gemeinsam anzupacken. Jede:r kann mitmachen! \nWährend der Baufreizeit werden wir Montag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr auf der Baustelle sein. Wir arbeiten in einem Drei-Schicht-System: 9 bis 12 Uhr\, 13 bis 16 Uhr\, 16 bis 19 Uhr \nAm Samstag feiern wir ab 16 Uhr gemeinsam unsere Erfolge. \nDu kannst dich jetzt schon für Schichten bei Tobias melden: tobias.horrer@refo-moabit.de
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SUMMARY:Gottesdienst: "Safe Space für guten Streit"
DESCRIPTION:Erlebe eine Neapolis-Messe erleben. Mit Liedern\, Gebet & Liturgie  feiern wir uns hinein in Gottes neue Welt. Dies mal unter dem Motto “Safe Space für guten Streit”. Komm dazu. Feier mit. Lass Dich inspirieren. \n1         ADVENT [ANKOMMEN]\nMenschen\, die streiten\, können nur schwer zueinander finden.\nSie halten das ruhige Zusammensein nicht aus. In die Augen-Sehen schaun wird schwer. – Jesus Christus ist Frieden in Person. Er schafft Frieden. Wo seine Geistkraft ist\, wächst Verständnis\, Wertschätzung; und kann Streit gut und produktiv werden. Wir warten auf Christus und seine Macht.\nStatt uns zu beherrschen\, führt uns seine Macht zusammen und macht uns zu Mitschöpfer*innen des Lebens. Maranatha – Christus komm mit deinem Licht! \nLied: We shall overcome (3x) some day.\nOh\, deep in my heart\, I do believe; We shall overcome\, some day.\nWe’ll walk hand in hand (3x)\, some day.\nWe shall live in peace (3x)\,some day. \nFinde deinen Platz. Gerne auf den Kissen und Decken. Für diejenigen\, die nicht gut auf dem Boden sitzen\, gibt es Stühle. \nEntzünden der Kerze. \n2         DIE SCHÖPFUNG\nAls Gott den Menschen und die Natur geschaffen hatte\, war alles sehr gut. Voller Leben und Vielfalt. Voller Entwicklung und Überraschungen.\nEs war kein chaotisches Gegeneinander. Kein Kampf aller gegen alle.\nDie Bibel beschreibt es mit dem Bild eines Gartens. Der Urgarten. Der Garten Eden. Bevor alles andere kam\, war da Gottes Frieden.\nDeshalb feiern wir am Anfang der Neapolis-Messe Gottes gute Gegenwart.  \nL: Wir feiern diese Messe im Namen des Schöpfers der sagt:  \nAlle: Mein Ja ist schon immer da.  \nL: Wir feiern diese Messe im Namen von Jesus Christus der sagt:  \nAlle: Ich kenne Streit\, Misstrauen\, Neid und Unfrieden nur zu gut. Aber ich bin da\, um Frieden zu bringen.  \nL: Wir feiern diese Messe im Geist der neuen Schöpfung \nAlle: Der Menschen verbindet und macht dass sie sich verstehen. AMEN \nLied:  Hineh ma tov uma na’im Shevet achim gam yachad\n[Was für ein Glück\, wenn Geschwister friedlich zusammen leben!] \n3         DAS KREUZ\nMit Imperium meinen wir die strukturelle Dimension von Sünde. Die Lebensweise des Imperiums zwingt unverbundene Menschen in den Modus des Dauerstreits. Einsam und empathiearm sehen sie ineinander zuerst Konkurrenten. Die und der andere ist für mich in diesem Lebensmodus grundsätzlich bedrohlich. Ich muss ihn und sie bezwingen\, unterdrücken\, fortlaufen oder sie gleich ganz (mund)tot machen. Das Kreuz bedeutet\, dass Gott selbst mitten hinein gekommen ist in diese zerstrittene Welt. Er scheut den Streit nicht. Kommt mitten rein. \nImpuls I: Streit in der Logik des Imperiums.\nà Lesungen biblischer Texte + Kurzimpulse \nSchuldbekenntnis\n[gemeinsam gesprochen:]\nWir bekennen vor uns selbst\, den anderen und vor Gott:\nNicht selten bin ich verstrickt in zerstörerischen Streit:\nWo immer Menschen es vermeiden einander in die Augen zu sehen;\nund lieber ihre Vorurteile über die anderen hegen und pflegen.\nWo immer Mnschen lieber fortlaufen\, statt miteinander zu reden;\nund lieber Schlechtes über andere denken und verbreiten.\nWo immer Menschen einander das Leben schwer machen durch Machtspiele;\nUnd sich lieber bekämpfen bis aufs Blut\, anstatt zu vertrauen\, dass für alle\, für sie selbst und den anderen genug d sein wird.\nIch bekenne\, dass auch ich manchmal ein solcher Mensch bin.\nGott\, befreie mich. Vergib mir. Mache einen Neuanfang möglich.\nHerr\, erbarme Dich!  \nLied: Kyrie eleison\, Kyrie eleison\, Kyrie eleison \nFürbitte [Lichter entzünden für Menschen\, die jetzt gerade unter Streit leiden] In kurzen Sätzen nenne Ihre Nahmen und Deine Bitten für sie  \nLied: Kyrie eleison\, Kyrie eleison\, Kyrie eleison \n4         DIE AUFERSTEHUNG\nMit Neapolis meinen wir die strukturelle Dimension von Erlösung. Die neue Stadt\, die neue Gesellschaft\, das Reich Gottes – sie ticken anders. Christus bleibt nicht im Tod. In der neuen Stadt werden Konflikte neu gedacht. Und anders gelöst. Neues Leben ist möglich. Wir feiern das „Fülle-Leben“\, das Christus uns schenkt. \nLobpreis Teil I \n(1) Wo Menschen sich vergessen\, Die Wege verlassen\,\nUnd neu beginnen\, ganz neu\nDa berühren sich Himmel und Erde\, Dass Frieden werde unter uns (3x)\n(2) Wo Menschen sich verschenken\, Die Liebe bedenken\nUnd neu beginnen\, ganz neu\n(3) Wo Menschen sich verbünden\, Den Hass überwinden\nUnd neu beginnen\, ganz neu \n  \n(1) Vorbei sind die Tränen\, das Weinen\, der Schmerz\, vorbei sind das Elend\, der Hass und der Streit\, das Neue wird sein\, gibt uns neue Kraft\, es ist da im Hier und im Jetzt.\nHimmel und Erde werden neu\, nichts bleibt wie es ist. Himmel und Erde\, Himmel und Erde bekommen ein neues Gesicht.\n(2) Vorbei ist die Herrschsucht\, die fressende Macht\, die drohenden Fäuste sind nicht mehr geballt\, das Neue ist da\, gibt uns neue Kraft\, es ist da im Hier und im Jetzt.\n(3) Gott wohnt bei den Menschen\, die Zeit ist erfüllt\, Gott wischt ab die Tränen\, er. tröstet\, er lacht\, Gott macht alles neu\, gibt uns neue Kraft\, ist bei uns im Hier und im Jetzt. \nImpuls II: Streit in der Logik vom „Reich-Gottes“.\nà Lesungen biblischer Texte + Kurzimpulse \nLobpreis Teil II \n1) Wie ein Fest nach langer Trauer\, wie ein Feuer in der Nacht.\nEin offnes Tor in einer Mauer\, für die Sonne auf gemacht.\nWie ein Brief nach langem Schweigen\, wie ein unverhoffter Gruß.\nWie ein Blatt an toten Zweigen ein-ich-mag-dich-trotzdem-Kuss.\nRef.: So ist Versöhnung\, so muss der wahre Friede sein.\nSo ist Versöhnung\, so ist vergeben und verzeihn. (2x)\n2) Wie ein Regen in der Wüste\, frischer Tau auf dürrem Land.\nHeimatklänge für vermisste\, alte Feinde Hand in Hand.\nWie ein Schlüssel im Gefängnis\, wie in Seenot – Land in Sicht.\nWie ein Weg aus der Bedrängnis wie ein strahlendes Gesicht.\n3) Wie ein Wort von toten Lippen\, wie ein Blick der Hoffnung weckt.\nWie ein Licht auf steilen Klippen\, wie ein Erdteil neu entdeckt.\nWie der Frühling\, der Morgen\, wie ein Lied wie ein Gedicht.\nWie das Leben\, wie die Liebe\,\nwie Gott selbst das wahre Licht \nVerleih uns Frieden gnädiglich\, Herr Gott\, zu unsern Zeiten.\nEs ist doch ja kein andrer nicht\, der für uns könnte streiten\,\ndenn du\, unser Gott\, alleine.\nHallelujah\, Kyrie eleison. Herr Gott erbarme Dich! \nFeiern / Brot brechen \nJesus ruft die Menschen zusammen\, versammelt sie an einem Tisch und feiert mit ihnen. Das gemeinsame Fest-Essen ist das stärkste Zeichen von Neapolis\, von Gottes kommendem Reich. Am Tisch reden Menschen auf Augeen höhe miteinander. Was sie trennt\, kann zu einem ruhigen Gespräch werden. Wer zusammen isst\, erschlägt sich nicht. Am Tisch wird guter Streit gelernt. Am Tisch kann Frieden entstehen \nTischgebet: Gott\, du bist für uns Vater uns Mutter\nGeheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.\nDein Wille geschehe\, wie im Himmel\, so auf Erden.\nUnser tägliches Brot gib uns heute.\nUnd vergib uns unsere Schuld\,\nwie auch wir vergeben unseren Schuldigern.\nUnd führe uns nicht in Versuchung\,\nsondern erlöse uns von dem Bösen.\nDenn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. \nL: Einladung zu Brot-Tischen – Schmecket & sehet wie freundlich Gott ist \n5         DER BUND\nDer Bund soll ein sicherer\, abgegrenzter Ort sein. Denn alle\, die zum Bund gehören\, haben sich bewusst entschieden: Ich will nichts mehr mit dem Sklavenhaus zu tun haben. Ich will echten Frieden. Ich will die Liebe zu Gott und den Nächsten leben. Der Bund ist die gemeinsame Entscheidung: Wir bleiben Verbündete und leben die Liebe\, auch wenn es ansträngend wird und wir den Übungsraum eigentlich lieber wieder verlassen würden.  \n L: Mit dem Bund entscheiden wir uns: \nAlle: Unsere Beziehung ist ein Übungsraum des Friedens.  \nL: In diesem Übungsraum vertraut ihr darauf:  \nAlle: Wir haben uns alle für die Liebe entschieden.  \nL: Wir üben weiter\, bleiben in der Beziehung \nAlle: und finden einen Ausweg aus dem Konflikt.  \nL: In unserer Mitte steht der Kelch.\n„Dies ist der neue Bund in meinem Blut“.  \nAlle: Wir verbünden uns untereinander und mit Gott\, so dass das Reich Gottes\,  unter uns und in der Welt Wirklichkeit wird. \nL: Gott gibt uns seinen Frieden\, der höher ist als alle Vernunft. Gebt euch ein Zeichen des Friedens.  \nAlle: [Wir grüßen uns gegenseitig mit den Worten:]\n„Gottes Friede sei mit dir.“ „Und auch mit dir.“ \nL: Beim letzten gemeinsamen Essen mit seinen Jüngern stiftet Jesus einen neuen Bund. Er nimmt den Kelch\, gießt Wein ein und sagt zu allen an seinem Tisch: Wir schließen einen neuen Bund. Dieser Wein ist mein Blut\, mein Leben. Ich gebe euch von meinem Leben zu trinken. Wofür ich gelebt habe\, dafür sollt nun auch ihr leben. Was mein Auftrag war\, ist nun euer Auftrag. Mit diesem Wein verbündet ihr Euch um Gottes Reich in meinem Auftrag in die Welt zu tragen. \nWir geben den Kelch weiter mit den Worten: \n„Das ist der neue Bund.“ „Jesus Frieden wird in Dir wachsen“ \nLied: Frieden\, Frieden – hinterlasse ich Euch.\nMeinen Frieden gebe ich Euch. Euer Herz verzage nicht \n6         VERHEISSUNG\nNeapolis zu Bauen ist Gottes Auftrag an uns. Nicht wir sind für das Gelingen verantwortlich. Gott sendet uns unter seinem Segen.  \nL: Gott liebt dich und stärkt dich!  \nAlle: Du darfst mutig und begabt in seiner Welt stehen.  \nL: Gott stellt dir Geschwister zur Seite!  \nAlle: Wird sind nicht allein in den im Widerstand gegen das Imperium und seine tödliche Streitkultur.  \nL: Gott stiftet den Bund!  \nAlle: Sein Wort wirkt und wird nicht leer zurückkommen.  \nL: So segne dich der Schöpfer\, der alles gut begonnen hat. Christus\, der im Leiden am Imperium an unserer Seite steht. Und Gottes Geistkraft\, die Neapolis in uns\, zwischen uns und auf der ganzen Erde wachsen lässt. 
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